Highlights
Hier finden Sie Veranstaltungen auf die wir Sie gesondert aufmerksam machen wollen, Veranstaltungsprogramme sowie Informationen und Links „rund“ um die Fortbildung und die Fortbildungsakademie.
Referierende
Dr. med. Caroline Klasen, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, UKE
Prof. Dr. med. Benjamin Ondruschka, Institutsdirektor, Facharzt für Rechtsmedizin, UKE
Inhalte
Die Fortbildung richtet sich an Ärzt:innen in Praxis und Klinik, die Patient:innen nach sexualisierter Gewalt untersuchen; unabhängig davon, ob eine Anzeige bei der Polizei erfolgt ist oder nicht. Es werden die unterschiedlichen Untersuchungsschritte, delikttypische Befunde sowie das Vorgehen zur gerichtsfesten Beweismittelsicherung (Spurensicherung, Asservate, Dokumentation) bei medizinischer Untersuchung von Patient:innen nach erlebter sexualisierter Gewalt vorgestellt. Weiterhin wird auf die Rolle der Ermittlungsbehörden eingegangen und das neue Finanzierungsmodell durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen vorgestellt.
Kindesmisshandlung ist kein Schwerpunkt dieser Fortbildung.
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Schwerpunkt: A/B-Probleme
Leitung
Dr. med. Ulrich Trappe, Ärztliche Leitung Rettungsdienst LK Harburg
Inhalte
Die Notfallversorgung von Kindern erfordert spezifisches Wissen, präzise Kommunikation und fundierte Fähigkeiten. Der KinderTrainingsZirkel (KiTZ) verfolgt folgendes Ziel: eine praxisnahe Schulung, die sowohl die Sicherheit unserer jungen Patient:innen erhöht als auch das Selbstvertrauen von Ärzt:innen, Notfallsanitäter:innen, aber auch anderen Beschäftigten in der Akut- und Notfallmedizin stärkt. Im Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft in der Norddeutschland tätiger Notärztinnen und Notärzte e.V. (AGNN) bieten wir Ihnen im Rahmen des KinderTrainingsZirkels die Möglichkeit, in einem interaktiven und praxisorientierten Umfeld Ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Die Leitlinien der pädiatrischen Notfallversorgung finden im Training ebenso Berücksichtigung wie Theorie und Praxis der Patientensimulation, Crisis Ressource Management (CRM) und strukturierte Nachbesprechung von simulierten Notfallszenarien.
Dieses Kursformat soll bewusst keine Alternative zu etablierten Kursformaten wie bspw. EPLS, PALS oder TraumaManagement darstellen, sondern vielmehr als Vertiefung und Ergänzung dienen, um die Kenntnisse in der pädiatrischen Notfallversorgung weiter zu vertiefen und praxisorientiert zu erweitern.
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Leitung:
Michaela Lüchau, ProDeMa Trainerin, UKE
Sascha Wagner, ProDeMa Trainer, UKE
Inhalte:
In allen Systemen des Sozial- und Gesundheitswesens gehören längst aggressive Situationen mit angespannten Patient:innen/Angehörig:innen zum Arbeitsalltag. Nicht nur Drohungen und Beschimpfungen, sondern auch körperliche Übergriffe werden beklagt. Die Statistiken sind alarmierend.
Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa) ist ein umfassendes, praxisorientiertes, mehrfach evaluiertes, erfolgreiches, patentiertes und urheberrechtlich geschütztes Präventions-, Handlungs- und Trainingskonzept. Im Deeskalationstraining lernen Sie eine Methode, die es ermöglicht, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen, zu benennen und mit adäquaten Interventionen präventiv deeskalierend einzuwirken.
Der Kurs zeigt in Kürze die wichtigsten Do’s and Dont’s, im zweiten Teil auch kleine Flucht-, Löse- und Abwehrtechniken.
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Leitung:
Dr. med. Barbara Mörchen
Bereichsleiterin Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), IV-Stelle Kanton Bern
Inhalte:
In Modul I der „Medizinischen Begutachtung“ vermitteln Mediziner:innen und Jurist:innen zunächst die theoretischen Grundlagen der verschiedenen Rechtsgebiete, veranschaulicht durch zahlreiche Praxisbeispiele. Den Inhalt der weiteren Module bilden die fachübergreifenden (Modul II) bzw. fachspezifischen (Modul III) Aspekte der Begutachtung. Die Diskussion von Fallbeispielen gewährleistet den Teilnehmenden einen praktischen Bezug.
Ziel ist es, den Ärzt:innen zu gutachterlichen Kompetenzen in allen wesentlichen Bereichen der Sozialmedizin zu verhelfen.
Fachärzt:innen können nach Belegung aller Module sowie jeweils eines Final- und Kausalitätsgutachtens einen Qualifikationsnachweis über die Medizinische Begutachtung erwerben.
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Leitung:
PD Dr. med. Birgit Wulff
Inhalte:
Ein wichtiges Instrument der Förderung der Organspende ist der nach dem TPG verpflichtend vorgesehene Transplantationsbeauftragte. Die Transplantationsbeauftragten sollen für ihre Aufgaben fachlich qualifiziert sein, um diese verantwortlich wahrnehmen zu können. Für diese fachliche Qualifizierung hat die Bundesärztekammer 2015 ein Curriculum „Transplantationsbeauftragter Arzt“ vorgelegt, das die Teilnehmenden befähigt, als verantwortliche Transplantationsbeauftragte die Organspende als gemeinschaftliche Aufgabe und Bestandteil des Versorgungsauftrages in den Krankenhäusern durchführen zu können.
Dieser Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) statt und vermittelt Fachwissen u.a. zu folgenden Themen: Transplantationsgesetz (TPG), Transplantationsmedizin, Indikation zur Organspende, Diagnostik des Irreversiblen Hirnfunktionsausfalles (IHA), organprotektive Intensivtherapie, Prozess-/Beziehungsmanagement, Allokationsregeln, ethische Aspekte der Organspende und Transplantation. Zudem findet ein eintägiges Kommunikationsseminar statt.
Im praktischen Teil erfolgt die Teilnahme an einer Organspende.
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Der Kurs entspricht den Vorgaben des Curriculums „Ernährungsmedizin“ der Bundesärztekammer.
Leitung
Prof. Dr. med Georg Kreymann und Dr. Geraldine de Heer
Inhalte
Vermittelt werden u.a. die Grundlagen der Ernährung, die Prävention und allgemeine Diätetik, die medizinische Ernährungstherapie sowie die begleitende ernährungsmedizinische Behandlung spezieller Erkrankungen.
Der Kurs umfasst Vorträge, zwei E-Learningphasen sowie Gruppenarbeit. Die Zusatz-Weiterbildung „Ernährungsmedizin“ umfasst in der Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung, Behandlung und Prävention ernährungsabhängiger Erkrankungen sowie von Erkrankungen, die durch angeborene oder erworbene Stoffwechselstörungen hervorgerufen sind.
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Veranstaltungsprogramme der Fortbildungsakademie
Der Ärztliche Verein Hamburg wurde am 2. Januar 1816 gegründet. Er dient der Förderung des ärztlichen Wissens und Kollegialität sowie der gegenseitigen Unterstützung. Durch das Engagement des Ärztlichen Vereins wurden soziale und gemeinnützige Einrichtungen wie die Impfanstalt und das Krankenhaus St.-Georg ermöglicht. Die vierzehntäglich stattfindenden Vereinstreffen wandelten sich im Laufe der Zeit zu Vortragsveranstaltungen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts, als die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin an Bedeutung gewannen, entstanden zwei parallele Vortragsreihen – die wissenschaftlichen Abende des ärztlichen Vereins und die biologisch-naturwissenschaftliche Sektion. Sie wurden erst 2014 unter dem Namen des Ärztlichen Vereins wieder zusammengeführt, da diese Unterteilung aufgrund des Zusammenwachsens von Wissenschaft und Praxis der Realität nicht mehr gerecht wurde. Die beiden Vorsitzenden der Vortragsreihe des Ärztlichen Vereins werden jährlich neu durch den Fortbildungsausschuss der Ärztekammer Hamburg gewählt. Der auf ein Veranstaltungsjahr mit ca. zehn Veranstaltungen ausgerichtete kostenfreie Vortragszyklus wird zwischen den jeweiligen Vorsitzenden des Ärztlichen Vereins sowie dem Fortbildungsausschuss abgestimmt. Eine chronologische Übersicht bisheriger Vorsitzender finden Sie hier.
Den Vorsitz der Saison 2026 des Ärztlichen Vereins haben Herr Dr. med. Joachim Hoitz und Herr PD Dr. med. Markus Stuhr übernommen. Das aktuelle Programm der Saison lesen Sie hier.
Laden Sie jetzt das aktuelle Programmheft herunter:
Auf der Seite Akademieveranstaltungen finden Sie viele interessante Veranstaltungen.
In eigener Sache
Um in der Gestaltung unseres Fortbildungsangebotes mehr auf Ihre Wünsche eingehen zu können, sagen Sie uns, zu welchen Themen Sie Informationsbedarf haben. Ihre Vorschläge werden vom Fortbildungsausschuss beraten und ggf. ins Programm aufgenommen.
Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an:
Ärztekammer Hamburg | Fortbildungsakademie |
MFA-Kurse | Weidestraße 122 b | 22083 Hamburg |
akademie@aekhh.de
Studentische Mitarbeiter:innen gesucht
Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer sucht Studierende zur Betreuung von Veranstaltungen. Bewerber:innen sollten Erfahrungen im Umgang mit Videokonferenzen (idealerweise Zoom), Beamer und PowerPoint haben. Sie sollten zeitliche Flexibilität (auch abends und am Wochenende) und ein serviceorientiertes Auftreten mitbringen. Wünschenswert ist außerdem die prinzipielle Verfügbarkeit auch an 1-2 Vormittagen unter der Woche. Die Schichtplanung erfolgt jeweils ca. 1-2 Monate im Voraus und kann sehr gut an den persönlichen Studienplan angepasst werden. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind Voraussetzungen.
Die Bewerbung mit aktuellem Lebenslauf geht an akademie@aekhh.de.