Peer Review-Verfahren in Hamburg
Stärkung der Qualitätskultur in der Intensivmedizin
Verbesserungspotentiale erkennen
Hamburger Projekt: Ärztliches Peer Review Intensivmedizin
Seit über 15 Jahren führt die Ärztekammer Hamburg Peer Review-Verfahren in der Intensivmedizin durch. Dabei arbeitet sie Hand in Hand insbesondere mit Vertreter:innen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Intensiv-Pflegenden zusammen.
Bisher wurden allein in Hamburg rund 30 Verfahren durchgeführt, die von allen Beteiligten als erfolgreich wahrgenommen und entsprechend evaluiert wurden. Es fanden vier Schulungen statt, erstmals in 2010 und zuletzt in 2025. Von insgesamt rund 40 geschulten Personen sind heute 21 Peers in Hamburg aktiv. Aktuell findet der zweite Verfahrenszyklus statt. Mit derzeit etwa vier Verfahren pro Jahr wird dieser Zyklus voraussichtlich bis Herbst 2027/ Mitte 2028 andauern. Parallel bereitet die Steuerungsgruppe Hamburg ihren dritten Verfahrenszyklus vor. In diesem dritten Zyklus wird es einen Wechsel geben, denn das Projekt wird in das neue Verfahren „Peer Review in der Medizin (PRiM)“ der Bundesärztekammer überführt (siehe nähere Informationen zum PRiM-Verfahren unten).
Alle intensivmedizinischen Abteilungen Hamburger Kliniken, die ein Peer Review wünschen, sind eingeladen, sich zu melden.
Die Steuerungsgruppe trifft sich bei Bedarf und zusätzlich alle 1,5 Jahre. Sie ist offen für aktive Peers und arbeitet nach gemeinsam erarbeiteten Standards.
Im Hamburger Ärzteblatt (Ausgabe 1 / 2026) finden Sie einen Artikel, der 15 Jahre Peer Review in Hamburg Revue passieren lässt, mit Stimmen von teilnehmenden Ärzt:innen. Zum Artikel
Ansprechpartner der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
Prof. Dr. med. Thoralf Kerner, (Vorsitzender der Steuerungsgruppe, Mitglied der DIVI)
Abt. für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie
ASKLEPIOS KLINIKUM Harburg
Eißendorfer Pferdeweg 52
21075 Hamburg
t.kerner@asklepios.com