Kommunikation und Politik
Die Abteilung Kommunikation und Politik der Ärztekammer Hamburg informiert Journalistinnen und Journalisten in Telefonaten, über Pressemeldungen und Hintergrundgespräche zu kammerrelevanten, medizinischen oder gesundheitspolitischen Themen. Sie vermittelt darüber hinaus den Präsidenten und die Vizepräsidentin der Kammer wie auch Hamburger Ärztinnen und Ärzte als Interviewpartner und organisiert Veranstaltungen zu gesundheitspolitischen Themen.
Außerdem beobachtet die Abteilung die gesundheitspolitische Debatte, bewertet aktuelle Gesetzesvorhaben und unterstützt das Präsidium, die Geschäftsführung und die Gremien der Ärztekammer bei Stellungnahmen und Initiativen zu gesundheitspolitischen Themen.
Aktuelle Pressemeldungen
10.10.2025
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg spricht sich in einer Anfang der Woche verabschiedeten Resolution klar für die Digitalisierung des Gesundheitswesens aus, pocht aber auf praxistaugliche Anwendungen.
„Die digitale Vernetzung des Gesundheitswesens bietet viele Chancen. Wir können damit eine bessere Behandlung der Patientinnen und Patienten und besserer Arbeitsbedingungen für die Ärzteschaft und alle Gesundheitsfachberufe erreichen. Was wir nicht brauchen, sind technische Probleme und Instabilitäten, wie wir sie in den vergangenen Jahren zu oft ertragen mussten“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami, der auch die Bedeutung funktionierender Schnittstellen für einen sinnvollen Einsatz digitaler Produkte in Praxen und Kliniken betonte.
Kammer-Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff plädierte dafür, die Anbieter von Soft- und Hardwareprodukten im Gesundheitswesen stärker in die Pflicht zu nehmen: „Ärztinnen und Ärzte tragen heute im Praxisalltag die Folgen fehleranfälliger oder instabiler Komponenten, ohne dass Anbieter zur Verantwortung gezogen werden können. Wir brauchen deutlich mehr Sanktionsmöglichkeiten, wenn technische Fehler nicht behoben werden.“
Die Resolution der Delegiertenversammlung im Wortlaut:
Für eine verlässliche und praxistaugliche Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg bekennt sich ausdrücklich zum Ziel der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Der Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) sowie die Weiterentwicklung zentraler Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte (ePA), des elektronischen Rezepts (E-Rezept) und weiterer digitaler Versorgungsinstrumente wird grundsätzlich begrüßt. Voraussetzung für ihr Gelingen ist jedoch, dass digitale Systeme im Versorgungsalltag praktikabel, stabil und nutzerorientiert gestaltet werden.
Forderungen der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg:
- Zuverlässigkeit der Telematikinfrastruktur als kritische Infrastruktur sicherstellen, sodass wiederkehrende technische Ausfälle im Versorgungsalltag ausgeschlossen werden.
- Gesetzliche Verpflichtung für Hersteller und Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen zur Einhaltung verbindlicher Qualitäts-, Sicherheits-, Leistungs- und Schnittstellenstandards.
- Klare Verantwortlichkeiten und Sanktionen für Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen, wenn technische Vorgaben nicht eingehalten oder die Funktionsfähigkeit der Systeme nicht gewährleistet wird.
- Einheitliche und verbindliche Schnittstellen sowie verlässliche Interoperabilität der Systeme, damit Praxen nicht von einzelnen Herstellern abhängig sind, Anbieterwechsel möglich bleiben und die Digitalisierung im Versorgungsalltag tatsächlich funktioniert.
- Die ePA muss zuverlässig funktionieren, verständlich nutzbar sein und tatsächlich relevante medizinische Informationen enthalten, damit sie ihren Mehrwert entfalten kann. Unzureichende technische Stabilität und eine große Variabilität der Umsetzung durch Praxisverwaltungssystem-Hersteller sind zu vermeiden.
- Frühzeitige Einbeziehung der Ärzteschaft in die Entwicklung und Weiterentwicklung digitaler Anwendungen.
Hamburg, 14. November 2025
Prävention konsequent umsetzen: Ärztekammer Hamburg fordert höhere Steuern und Werbeverbot für Alkohol, Nikotin und Zucker
Trotz der bekannten gesundheitlichen Folgen bleibt der Konsum von Alkohol, Nikotin und auch Zucker in Deutschland hoch. Die Ärztekammer Hamburg setzt sich daher für eine höhere Besteuerung dieser Genussmittel und ein Werbeverbot ein.
Jährlich sterben in Deutschland rund 150.00 Menschen an den Folgen des Konsums von Alkohol und Tabak, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen. Und auch beim Zuckerverbrauch belegt Deutschland mit rund 50 Kilogramm Jahresverbrauch Zucker pro Person einen der Spitzenplätze, jeder zehnte leidet hierzulande an Diabetes. „Um diesen gesundheitsschädlichen Konsum besser zu steuern, muss das öffentliche Bewusstsein geschärft und der Einfluss der Industrie beschränkt werden“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. Daher sei ein umfassenderer Ansatz nötig. „Wir brauchen eine höhere Besteuerung dieser Produkte, wie sie in anderen europäischen Ländern längst umgesetzt ist“, sagte Emami.
PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Kammer ergänzte: „Es geht nicht darum, den Konsum von Alkohol, Nikotin oder Zucker pauschal zu verbieten. Aber mit einer Steuer könnten wir einen Anreiz setzen, auf gesündere Alternativen auszuweichen und mit den Einnahmen Gesundheitsbildung und Prävention stärken. Das wäre auch angesichts der enormen Folgekosten für die Solidargemeinschaft der richtige Weg.“
Auch Werbung für Alkohol, Nikotin und zuckerhaltige Lebensmittel sieht Kammerpräsident Emami kritisch. „Hier wurden zwar in der Vergangenheit schon wichtige Schritte unternommen. Aber wenn man sich den nach wie vor hohen Konsum von Alkohol und Tabak wie auch von Ersatzprodukten wie E-Zigaretten oder Vapes gerade bei jungen Menschen vor Augen führt, scheint ein generelles Werbeverbot angezeigt und auch konsequent“, so Emami.
Hamburg, 16. Oktober 2025
Grippeschutz ist wichtig: Ärztekammer Hamburg ruft zu Impfung auf
Mit den sinkenden Temperaturen steigt die Zahl der Erkältungen und Grippefälle. Die Ärztekammer Hamburg ruft dazu auf, Angebote zur Grippeschutzimpfung zu nutzen und den allgemeinen Impfstatus zu prüfen.
Insbesondere über 60-Jährige, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich gegen die saisonale Grippe impfen lassen, sagte Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. „Grippe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade ältere Menschen oder Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen gehen ungeimpft das Risiko schwerer Verläufe ein. Und auch Menschen, die in Berufen mit viel Publikumsverkehr arbeiten, sollten sich rechtzeitig schützen“, so Emami.
Gleiches gelte für die Corona-Auffrischimpfung. In den kommenden Wochen sei der ideale Zeitpunkt für eine Impfung. So habe der Körper genügend Zeit ausreichend Antikörper für einen wirksamen Schutz aufzubauen. „Daher mein Appell: Nutzen Sie die zahlreichen Impfangebote in Ihrer Hausarztpraxis, an Ihrem Arbeitsplatz oder im Impfzentrum. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt, wenn Sie unsicher sind, ob eine Impfung notwendig ist oder wenn Sie Fragen zum Impfstoff haben“, so Emami weiter.
PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Ärztekammer Hamburg, ruft im Zusammenhang mit den saisonalen Schutzimpfungen dazu auf, den Impfstatus insgesamt überprüfen zu lassen. „Jüngste Umfragen haben gezeigt, dass beispielsweise bei den 18- bis 30-Jährigen die Impfbereitschaft innerhalb eines Jahres um gut zehn Prozent zurückgegangen ist. Und das betrifft nicht nur die Grippe, sondern auch Standardimpfungen wie die gegen Masern, Mumps, Röteln oder Tetanus. Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Denn Impfungen sind unersetzlich für einen guten persönlichen Schutz vor Infektionen und um eine Ansteckung der Mitmenschen zu verhindern“, so Wulff.
Auch mit Blick auf eine sich ausbreitende Impfskepsis in anderen Ländern hält Wulff die Überprüfung des Impfstatus für wichtig. „Wir sehen in diesen Tagen, dass etwa in den Vereinigten Staaten die Regierung den Nutzen von Impfungen in Frage stellt. Das kann auch Folgen für uns haben, weil man durch Reisen oder internationale Kontakte schnell mit Erregern wie zum Beispiel Masern in Kontakt kommen kann. Auch deswegen ist ein aktualisierter Impfschutz wichtig“, so Wulff.
10.10.2025
Stigmata abbauen und Resilienz fördern
Psychotherapeutenkammer und Ärztekammer zur Woche der Seelischen Gesundheit
Anlässlich der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit machen sich die Psychotherapeutenkammer Hamburg und die Ärztekammer Hamburg gemeinsam für die Förderung der psychischen Gesundheit und der Resilienz in allen Lebensreichen stark.
Die diesjährige Woche der Seelischen Gesundheit steht unter dem Motto „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft“. Die bundesweite Aktionswoche, die vom 10. bis 20. Oktober stattfindet, legt den Fokus auf die zahlreichen präventiven und psychosozialen Hilfsangebote und nimmt insbesondere die Bedürfnisse (psychisch erkrankter) junger Menschen in den Blick.
Die vergangenen Jahre waren für viele Kinder und Jugendliche belastend und herausfordernd. Die psychische Gesundheit von jungen Menschen ist auch Jahre nach der Corona-Pandemie noch deutlich schlechter als vor der Pandemie. Das zeigen die Ergebnisse der sechsten und siebten Befragungsrunde der COPSY-Studie (COrona und PSYche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Auch andere aktuelle Studien belegen, dass die psychische Gesundheit von Kindern und jungen Erwachsenen deutlich beeinträchtigt ist. Nach Angaben des Health and Work Barometers der Techniker Krankenkasse sind angehende Schulabsolvent*innen in Deutschland psychisch stark belastet: Mehr als ein Viertel der Schulabsolvent*innen sei emotional erschöpft, so die Studie.
Das vierte Mental-Health-Barometer zeigt, dass fast die Hälfte der befragten Studierenden in Deutschland und Österreich mit psychischen Belastungen kämpft.
Die beiden Heilberufekammern weisen deshalb auf die Bedeutung einer breiten Aufklärung sowie auf nachhaltige Maßnahmen zur Prävention psychischer Erkrankungen hin.
„Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird zunehmend durch globale Krisen belastet. Viele Kinder und Jugendliche sind verunsichert und machen sich Sorgen um die Zukunft. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen Mut zu machen, ihnen Orientierung zu geben, Selbstwirksamkeit und Zusammenhalt zu fördern und mit den passenden Präventionsangeboten ihre seelische Gesundheit zu stärken“, erläutert Heike Peper, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hamburg.
„Psychische Gesundheit muss in Kitas, Schulen und Universitäten, aber auch in Betrieben sowie im öffentlichen Diskurs eine größere Rolle spielen. Sie zu fördern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und wir müssen auch im medizinischen Bereich stärker für psychische Gesundheit sensibilisieren“, fordert Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg und betont die die Bedeutung von Aufklärung und sowie Fortbildung von Fachkräften, um die berufliche Qualifikation im Umgang mit Patient*innen zu fördern und auszubauen.
Torsten Michels, Vizepräsident der Psychotherapeutenkammer, betont: „Um betroffene Kinder und Jugendliche zu erreichen, muss der Fokus auf dem Abbau von Stigmatisierung und einem leichten Zugang zu frühzeitiger Unterstützung liegen.“
PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Ärztekammer ergänzt: „Die Bereiche Gesundheit, Bildung und Jugendhilfe müssen mit Blick auf die psychische Gesundheit besser miteinander vernetzt werden. Es ist wichtig, das Thema in allen Lebenslagen und -phasen präsent zu machen und im Problemfall die erforderlichen therapeutischen Ressourcen zur Verfügung stellen zu können.“
Zur Woche der Seelischen Gesundheit:
Die Woche der Seelischen Gesundheit findet vom 10. bis 20. Oktober bundeweit statt. Die Aktionswoche 2025 steht unter dem Motto „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft” und legt den Fokus auf die zahlreichen präventiven und psychosozialen Hilfsangebote in ganz Deutschland. Insbesondere werden hierbei die Bedürfnisse (psychisch erkrankter) junger Menschen. Nähere Informationen finden Sie auf seelischegeundheit.net.
Hinweis zur Statistik:
- COPSY-Studie (COrona und PSYche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)
- Health and Work Barometers der TK
- Mental-Health-Barometer 2024
Informationen für Betroffene und Angehörige:
- Das Hamburgische Krisentelefon ist unter Nummer 040 / 428 11 3000 erreichbar und bietet telefonische Beratung und Unterstützung in psychischen Krisen an.
- Betroffene und Angehörige finden auf der Internetseite der Psychotherapeutenkammer Hamburg hilfreiche Informationen.
- Auch die Stadt Hamburg informiert zum Thema Seelische Gesundheit. Auf der hamburg.de finden Sie Rat und Hilfe bei psychischen Problemen.
- Bei akuter Gefahr oder in Notfällen (z. B. drängende Suizidgedanken, Selbst- oder Fremdgefährdung) rufen Sie den Notruf 112 oder die Polizei 110 an!
11.09.2025
Stellungnahme der Ärztekammer zum Thema LSBTIQ+
Die Ärztekammer Hamburg setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion ein und spricht sich gegen jede Form der Diskriminierung aus. In ihrer Anfang der Woche verabschiedeten Stellungnahme hält die Delegiertenversammlung der Kammer fest, dass die medizinische Versorgung und Betreuung aller Menschen frei von Vorurteilen und Diskriminierung erfolgen muss. Jede Person habe das Recht auf eine respektvolle, kompetente und gleich-berechtigte Behandlung. „Diskriminierung im Gesundheitswesen widerspricht den Grundwerten des Arztberufs“, sagte Kammerpräsident Dr. Pedram Emami.
Die Stellungnahme des Ärzteparlaments im Wortlaut:
Stellungnahme der Ärztekammer zum Thema LSBTIQ+
Als Ärztekammer Hamburg stehen wir fest hinter den Grundsätzen der Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion und setzen uns entschieden gegen jede Form von Diskriminierung ein, sei es aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder anderen persönlichen Merkmalen.
Die medizinische Versorgung und Betreuung aller Menschen muss frei von Vorurteilen und Diskriminierung erfolgen. Jede Person hat das Recht auf eine respektvolle, kompetente und gleichberechtigte Behandlung. Diskriminierung im Gesundheitswesen ist unvereinbar mit den Grundwerten unseres Berufsstandes.
Es ist unsere Pflicht, eine inklusive, respektvolle und kompetente medizinische Versorgung für alle sicherzustellen. Wir lehnen jede Form der Diskriminierung ab und haben deswegen eine Anlaufstelle bei der Ärztekammer eingerichtet. Diese Anlaufstelle steht zur Verfügung, damit auch alle lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intergeschlechtliche und queere Kolleg:innen sich sicher und unterstützt fühlen. Unsere Aufgabe ist es, Diskriminierungsfälle ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht toleriert werden.
Bisher fehlte die Anerkennung der Bedürfnisse und Gesundheitslagen von LSBTIQ+-Personen, so dass sie in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung auf besondere Herausforderungen stoßen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass jede:r Einzelne die medizinische Versorgung erhält, die ein Mensch verdient, ohne Angst vor Diskriminierung oder Vorurteilen.
Zur Förderung einer optimalen gesundheitlichen Versorgung beabsichtigen wir:
- Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen für unsere Mitglieder anzubieten, um ein besseres Verständnis für die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen von LSB-TIQ+-Personen zu schaffen.
- Den Dialog und die Zusammenarbeit mit LSBTIQ+-Organisationen und Gemeinschaften zu suchen und zu fördern, um ein Netzwerk der Unterstützung und gegenseitigen Hilfe zu stärken.
- Beschlüsse und Entscheidungen der Ärzteschaft die LSBTIQ+ betreffend darauf zu prüfen, ob durch sie Diskriminierung, Pathologisierung und/oder Fremdbestimmung ausgelöst werden.
- Uns aktiv in der Gesundheitspolitik für die Belange der LSBTIQ+ einzusetzen und gegen Gesetze und Praktiken Stellung zu beziehen, die diskriminierend oder gesundheitsschädlich sind.
Wir rufen alle medizinischen Fachkräfte dazu auf, sich unseren Bemühungen anzuschließen und sich für eine gerechte und inklusive Gesundheitsversorgung stark zu machen. Gemeinsam können wir eine Gesundheitslandschaft schaffen, die für alle Menschen sicher, zugänglich und respektvoll ist.
10.09.2025
Krankenhausreform: Versorgung sichern, Weiterbildung stärken, Krisenresilienz ausbauen
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg fordert in einer Anfang der Woche verabschiedeten Resolution Nachbesserungen an der Krankenhausreform.
Das Hamburger Ärzteparlament stufte die Reform grundsätzlich als richtig und notwendig ein. Allerdings sehen die Delegierten Nachbesserungsbedarf sowohl bei der Finanzierung als auch bei der Zuteilung von Leistungsgruppen. „Und für uns als Kammer ganz wesentlich: Wir brauchen eine ausreichende gesetzliche Grundlage, um die ärztliche Weiterbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt auch nach Umsetzung der Reform auf einem hohen Niveau durchführen zu können. Dafür müssen Weiterbildungsverbünde gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Praxen gefördert werden“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami.
Kammer-Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff fügte hinzu: „Parallel zur Etablierung der neuen Strukturen halten wir, gerade auch im Hinblick auf die Größe und Bedeutung des Vorhabens für die medizinische Versorgung, eine wissenschaftliche Begleitung für unbedingt erforderlich.“
Die Resolution im Wortlaut:
Krankenhausreform: Versorgung sichern, Weiterbildung stärken, Krisenresilienz ausbauen
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg sieht die Krankenhausreform grundsätzlich als wichtigen und notwendigen Schritt, um die stationäre Gesundheitsversorgung zukunftsfest zu gestalten. Sie darf jedoch nicht zulasten einer hochwertigen Patientenversorgung und der ärztlichen Weiterbildung gehen.
Die bisherigen Pläne der Krankenhausreform weisen erhebliche Defizite auf: Die fallzahlabhängige Vorhaltevergütung ist weder geeignet, eine bedarfsgerechte und krisenfeste Versorgung zu gewährleisten, noch erfüllt sie die Anforderungen an eine patientenorientierte Finanzierung. Stattdessen verursacht sie einen hohen bürokratischen Aufwand und verfehlt das Ziel einer fallzahlunabhängigen Grundfinanzierung. Die Zuordnung der Leistungsgruppen folgt einer abrechnungsbezogenen Falllogik und orientiert sich nicht an medizinischen Fachgruppen. Die Auswirkungen auf die ärztliche Weiterbildung sind bislang unzureichend berücksichtigt. Die bestehende Struktur der Leistungsgruppen kann dazu führen, dass Weiterbildungsangebote fragmentiert werden und in ihrer Verfügbarkeit zumindest an einem Ort eingeschränkt sind. Auch die Krisenresilienz der Krankenhäuser ist bislang unzureichend gesetzlich verankert und finanziell abgesichert.
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg fordert deshalb die politisch Verantwortlichen in Bund und Land auf, ohne weiteren Verzug:
- Ein Finanzierungskonzept zu entwickeln, das sich am Versorgungsauftrag und Bevölkerungsbedarf gemäß Landeskrankenhausplan orientiert und nicht an Fallzahlen.
- Eine patienten- und aufgabengerechten Personalausstattung auf Grundlage des ÄPS-BÄK (ärztliches Personalbemessungssystem der Bundesärztekammer) als zentrales Element der Vorhaltevergütung sicherzustellen.
- Die Leistungsgruppensystematik so zu überarbeiten, dass sie den Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Behandlung aus medizinisch-fachlicher Sicht entspricht.
- Die Kriterien der Behandlungsqualität nicht allein an Mindestzahlen auszurichten, sondern weitere Aspekte wie das lebensqualitätbezogene Outcome oder die Erreichbarkeit von Krankenhäusern einzubeziehen.
- Die ärztliche Weiterbildung zu sichern, indem Weiterbildungsverbünde gestärkt und Kooperationen durch gesetzliche Regelungen gefördert und finanziell unterstützt werden.
- Die Krisenresilienz der Krankenhäuser durch Maßnahmen zur Klimaanpassung, Cybersicherheit und Vorbereitung auf Pandemien sowie den Aufbau von Reservekapazitäten zu stärken.
- Die Landesärztekammern als sektorenübergreifende Kompetenzträger insbesondere in den Bereichen Versorgung und ärztlicher Weiterbildung kontinuierlich in den Reformprozess einzubinden.
- Ausgehend von einer Ist-Analyse eine systematische wissenschaftliche Begleitung und Evaluation vorzunehmen.
Die Krankenhausreform ist eine Chance, die Versorgung zukunftssicher und patientenorientiert zu gestalten. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit von Bundes- und Landespolitik gemeinsam mit den sachkundigen Akteurinnen und Akteuren der Versorgung, einschließlich der Ärztekammern ebenso nötig wie eine solide Finanzierung und Entscheidungen, die sich an den realen Versorgungsbedarfen orientieren sowie die ärztliche Weiterbildung und die Gesundheitsversorgung stärken.
03.09.2025
Politischer Sommerabend der Heilberufekammern
Die ePA als Baustein für die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens nutzen
Mehr Überblick über Gesundheitsdaten und Verschreibungen und damit eine gezieltere Behandlung, mehr Nutzen für die Versicherten: Die elektronische Patientenakte (ePA) ist mit vielfältigen Erwartungen verbunden. Zugleich wird die Einführung der ePA von Kritik und Bedenken begleitet. Nach einer Testphase, an der seit Jahresbeginn unter anderem Praxen und Apotheken aus der hiesigen TI-Modellregion beteiligt waren, und einer freiwilligen Nutzungsmöglichkeit seit Ende April müssen Praxen, Kliniken und Apotheken zum 1. Oktober „ePA-ready“ sein. Was bedeutet das für die Heilberufe in Hamburg? Welche Chancen und welche Probleme werden mit der Einführung der ePA und anderen digitalen Anwendungen im Gesundheitssektor gesehen? Darüber sprachen die Vertreterinnen und Vertreter der fünf Hamburger Heilberufekammern bei ihrem politischen Sommerabend mit rund 100 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Medien.
Heike Peper, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hamburg, unterstrich in ihrer Begrüßung, dass der Erfolg und der tatsächliche Nutzen der ePA von der Akzeptanz aller Beteiligten abhänge. „Deshalb müssen Sorgen ernst genommen und Probleme zeitnah behoben werden“, so Peper.
Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg, plädierte in seinem Statement dafür, die ePA weiter auszubauen. „Der Anfang ist gemacht. Nach jahrelangen Diskussionen kommt die ePA jetzt endlich in der Patientenversorgung an. Natürlich sehen wir an der ein oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf. Insbesondere die Softwarehersteller sind gefordert, ihre Systeme so aufzustellen, dass die ePA im Versorgungsalltag reibungslos genutzt werden kann. Insgesamt sollten wir die ePA aber als Chance sehen, um die nötige Digitalisierung des Gesundheitswesens weiter voranzubringen“, so Emami.
Holger Gnekow, Präsident der Apothekerkammer Hamburg, sagte: „Die elektronische Patientenakte darf kein Symbolprojekt bleiben – sie muss für Patientinnen und Patienten echten Nutzen bringen. Dafür braucht es einen unkomplizierten Zugang, eine konsequente Einbindung der Apotheken und eine gesicherte Finanzierung der zusätzlichen Leistungen. Nur so können wir unser pharmazeutisches Know-how einbringen, Wechselwirkungen vermeiden und die Arzneimitteltherapiesicherheit nachhaltig stärken. Die Politik ist jetzt gefordert, praktikable Rahmenbedingungen zu schaffen.“
Dr. Susanne Elsner, Präsidentin der Tierärztekammer, ergänzte für ihre Profession: „Obwohl die ePA in der Tierärzteschaft keine Rolle spielt, sehen wir das Thema „Digitalisierung“ als sehr aktuell und wichtig an und freuen uns dazu mit allen Beteiligten in den Austausch zu gehen.“
Für die Zahnärztekammer betonte Präsident Konstantin von Laffert: „Die ePA bietet den Zahnärztinnen und Zahnärzten wichtige Informationen und unterstützt sie bei Anamnese und Behandlung. Die technischen Probleme müssen rasch gelöst werden, damit sie bei Zahnärztinnen und Zahnärzten wie Patientinnen und Patienten Akzeptanz finden.“
Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer dankte den Kammern in ihrem Grußwort für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens.
26.08.2025
Medizinische Versorgung von Kindern aus dem Gazastreifen: Ärztekammer unterstützt Hamburger Vorstoß
Die Ärztekammer Hamburg begrüßt die Bereitschaft der Stadt Hamburg, verletzte und erkrankte Kinder aus dem Gazastreifen aufzunehmen und medizinisch zu versorgen.
„Seit Mai habe ich wie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheitsorganisationen davor gewarnt, dass die ununterbrochenen Attacken auch auf medizinische Einrichtungen im Gazastreifen zu einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung führen. Der Angriff auf das Nasser-Krankenhaus gestern mit mindestens 15 Toten zeigt einmal mehr, dass diese Entwicklung weitergeht. Mit der Offensive in Gaza-Stadt wird sich die Situation für die Zivilbevölkerung absehbar weiter verschlimmern. Gerade schwer erkrankte oder verletzte Kinder sollten nicht unter dieser katastrophalen Situation leiden. Daher unterstützen wir die Bereitschaft des Hamburger Senats, erkrankte und verletzte Kinder und deren Begleitpersonen für eine medizinische Behandlung nach Hamburg zu holen. Wichtig ist, dass die Bundesregierung jetzt schnell die Voraussetzungen dafür schafft, dass diese humanitäre Hilfe geleistet werden kann“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami. Dazu gehöre auch die Klärung der Frage, welchen Status die Kinder und ihre Begleitpersonen nach Abschluss der akuten medizinischen Versorgung erhalten sollen.
„Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt an humanitären Hilfsprogrammen beteiligt und dabei auch verletzte Menschen aus Krisengebieten in den hiesigen Kliniken versorgt. Es ist gut, dass die Stadt gemeinsam mit anderen Kommunen bereit ist, in dieser konkreten Notsituation Kindern aus dem Gazastreifen zu helfen. Im nächsten Schritt sollte der Bund schnell die nötigen Vorarbeiten leisten. Also die Kriterien für den Personenkreis und die Begleitpersonen festlegen und den Transport klären“, sagte PD Dr, Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Ärztekammer Hamburg.
Kammerpräsident Emami betonte, dass die unmittelbare Hilfe für verletzte und erkrankte Kinder aus Gaza nicht das humanitäre Engagement vor Ort ersetzen dürfe. „Die Bundesregierung muss darauf drängen, dass eine medizinische Grundversorgung im Gazastreifen gewährleistet ist“, so Emami.
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat am 22. August eine Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion veröffentlicht. Darin erklärt er die Bereitschaft, verletzte und erkrankte Kinder aus dem Gazastreifen zur medizinischen Versorgung nach Hamburg zu holen.
03.06.2025
Hitze ist ein Gesundheitsrisiko
Ärztekammer Hamburg beteiligt sich an Hitzeaktionstag
Zum dritten Mal findet an diesem Mittwoch der Hitzeaktionstag statt. Gesundheitsorganisationen wollen dabei gemeinsam auf die Gefahren von Hitze hinweisen. Die Ärztekammer Hamburg beteiligt sich mit einer Fortbildung.
Hitze ist das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Sie kann für alle gefährlich werden, und das Risiko wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. „Dennoch sind sich viele Menschen der Gefahren von Hitze nicht bewusst. Und die Maßnahmen zum Schutz, insbesondere für gefährdete Personen, reichen noch nicht aus. Mit dem Hitzeaktionstag wollen wir einen Beitrag dazu leisten, das zu ändern“, so PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Ärztekammer Hamburg.
Die hiesige Ärztekammer beteiligt sich in diesem Jahr mit einer Fortbildungsveranstaltung für ihre Mitglieder am Hitzeaktionstag. Im Mittelpunkt stehen dabei der Einfluss der Klimawandels auf Allergene und Erreger sowie der Hamburger Hitzeaktionsplan, an dessen Erarbeitung die Kammer beteiligt war. Weitere Informationen zur Fortbildung gibt es unter https://aerztekammer-hamburg.org/hitzeaktionstag-2025/
Die Initiatoren des Hitzeaktionstags sind die Bundesärztekammer, die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), der AWO Bundesverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat, der GKV-Spitzenverband und die Klima-Allianz Deutschland. Der Initiative haben sich inzwischen über hundert weitere Institutionen und Verbände aus Deutschland und Österreich angeschlossen.
An zahlreichen Orten sind Veranstaltungen und Aktionen geplant, wie zum Beispiel Informationsangebote zum Hitzeschutz für Familien und ältere Menschen, Vernetzungsveranstaltungen für Einrichtungen und Vereine sowie Fachforen zu verschiedenen Themen des Hitzeschutzes.
Aktuelle Informationen rund um den Hitzeaktionstag, geplante Veranstaltungen und alle diesjährigen Partnerorganisationen finden sich unter www.hitzeaktionstag.de.
30.05.2025
Kinder- und Jugendschutz in Social Media stärken
Ärztekammer Hamburg mit Antrag auf Ärztetag
Mehr Kinder- und Jugendschutz bei Social Media-Angeboten, Video-Plattformen und Messengerdiensten fordern die Abgeordneten der Ärztekammer Hamburg auf dem Deutschen Ärztetag.
Mit Sorge beobachten Ärztinnen und Ärzte einen ausufernden Konsum von Social Media-Angeboten, Messengerdiensten und Videoplattformen bei Kindern und Jugendlichen. Parallel dazu nehmen gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Erkrankungen wie beispielsweise psychische Auffälligkeiten, Suchterkrankungen oder Adipositas in dieser Altersgruppe zu. Bund und Länder werden daher aufgefordert, Lösungsvorschläge für eine eingeschränkte Nutzung dieser Angebote durch Kinder und Jugendliche zu erarbeiten, so die Hamburger Abgeordneten in ihrem Antrag. Dieser wurde heute mit großer Mehrheit vom 129. Deutschen Ärztetag in Leipzig verabschiedet.
Eine Vielzahl von Studien und das tägliche Erleben der Kinder- und Jugend-Ärztinnen weisen auf vielfältige potentiell negative Folgen ungehinderter nicht altersangemessener Nutzung von Social Media und Videoplattformen sowie Messengerdiensten auf die physische, psychische und soziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hin. Dies reicht von der massiven Zunahme von Adipositas, psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen wie Depression und Essstörungen, unter anderem verursacht durch die Konfrontation mit potentiell verstörenden Inhalten von Gewalt und Pornographie. Belastungen durch Cybermobbing und Grooming haben massiv zugenommen, heißt es in der Antragsbegründung.
„Angebote von Social Media-Plattformen oder Messengerdiensten gehören längst zum Alltag auch von Kindern und Jugendlichen. Wir möchten niemandem pauschal die Nutzung dieser Angebote verbieten. Aber aus ärztlicher Sicht finden wir es unerlässlich, gesetzliche Regelungen für eine altersangemessene Nutzung zu erarbeiten. Denn die bisher vorhandenen Vorschriften reichen dafür nicht aus“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami zu dem Antrag.
30.05.2025
In Zeiten von Einsamkeit Verbindungen stärken
Psychotherapeutenkammer und Ärztekammer warnen vor den Folgen von Einsamkeit und veranstalten am 24. September 2025 den 7. Tag der Seelischen Gesundheit „In Zeiten von Einsamkeit Verbindungen stärken“
Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ weisen die Psychotherapeutenkammer Hamburg und die Ärztekammer Hamburg auf die zunehmende Bedeutung des Themas Einsamkeit in unserer Gesellschaft hin. In einer Zeit, in der soziale Kontakte durch digitale Medien und gesellschaftliche Veränderungen immer stärker beeinflusst werden, steigt die Zahl der Menschen, die sich einsam fühlen, deutlich an. Dabei sind alle Altersgruppen betroffen, besonders bei jungen Menschen ist der Trend steigend.
Einsamkeit kann erhebliche Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit haben. Ärztekammer und Psychotherapeutenkammer betonen die Wichtigkeit, das Thema ernst zu nehmen und frühzeitig Unterstützung anzubieten. Ihr Plädoyer: Das Thema aus der Tabuzone zu holen.
„Einsamkeit ist ein gesellschaftliches Thema, das uns alle angeht. Es ist wichtig, offen darüber zu sprechen und soziale Beziehungen zu stärken“, erklärt Heike Peper, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hamburg.
Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg, ergänzt: „Wir müssen als Gesellschaft und auch im medizinischen Bereich stärker für die gesundheitlichen Folgen sensibilisiert werden. Menschen, die sich einsam fühlen, empfinden diese Situation als belastend. Auf Dauer ruft dieses Gefühl Stress hervor, mit den entsprechenden negativen Folgen für die Gesundheit.“ PD Dr. Birgit Wulff, Vizepräsidentin der Ärztekammer betont, dass Einsamkeit nicht nur ältere Menschen betrifft: „Das Einsamkeitsbarometer des Familienministeriums aus dem Jahr 2024 zeigt zum Beispiel, dass sich 14,1 Prozent der 18-29-Jährigen durch Einsamkeit belastet fühlen. Das sind mehr als bei den über 75Jährigen, von denen 10,2 Prozent angaben, durch Einsamkeit belastet zu sein.“
Die Kammern rufen gemeinsam dazu auf, aufeinander zu achten, soziale Kontakte zu pflegen und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zudem setzen sie sich für eine verstärkte Sensibilisierung von Fachkräften im Gesundheitswesen ein, um die gesundheitlichen Risiken von Einsamkeit frühzeitig zu erkennen und betroffene Menschen gezielt zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund steht der diesjährige Tag der Seelischen Gesundheit, unter dem Motto „In Zeiten von Einsamkeit Verbindungen stärken“. Psychotherapeutenkammer und Ärztekammer laden ihre Mitglieder am Mittwoch, den 24. September 2025, zu diesem Fachtag ein, um das Thema Einsamkeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und praxisbezogen zu diskutieren.
Zum Hintergrund:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ruft im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 dazu auf, Menschen zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und über das Thema Einsamkeit zu sprechen. Die mittlerweile dritte Aktionswoche verfolgt das Ziel, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und interessierten Menschen vor Ort niedrigschwellige Angebote zum Austausch und zur Begegnung in der Gemeinschaft aufzuzeigen.
Das „Bündnis gegen Einsamkeit in Hamburg (BgEH)“, das von der Bergedorf-Bille-Stiftung koordiniert wird, hat Veranstaltungen in und rund um Hamburg gesammelt und auf seiner Webseite veröffentlicht. Hier finden Sie den Zugang zur Webseite.
Veranstaltungshinweis:
- Tag der Seelischen Gesundheit
In Zeiten von Einsamkeit Verbindungen stärken
- September 2025 von 10 bis 16 Uhr in der Ärztekammer Hamburg
Nähere Informationen sowie Anmeldemöglichkeit erfahren Sie hier auf der Website der Ärztekammer.
29.05.2025
Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren
Ärztekammer Hamburg mit Antrag auf Ärztetag
Schwangerschaftsabbrüche sollen künftig außerhalb des Strafrechts geregelt werden. Die bestehende Beratungspflicht soll beibehalten werden. Das fordert die Ärztekammer Hamburg auf dem Deutschen Ärztetag.
In die Debatte über eine Reform des Abtreibungsrechts auf dem 129. Deutschen Ärztetag in Leipzig hat sich die Ärztekammer Hamburg mit einem Antrag eingebracht. Die Hamburger Abgeordneten fordern, eine zeitgemäße Anpassung des Abtreibungsrechts zügig umzusetzen. Der Gesetzgeber soll tätig werden und Regulierungen für den Schwangerschaftsabbruch unter Beibehaltung der Beratungspflicht für betroffene Frauen außerhalb des Strafgesetzbuches treffen, heißt es in dem Antrag, der heute vom Ärztetag mehrheitlich angenommen wurde.
Die Entkriminalisierung beseitigt Stigmata und entlastet Schwangere wie auch Ärztinnen und Ärzte, die Abtreibungen durchführen. Sie kann so zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Schwangeren führen, halten die Hamburger Abgeordneten in ihrer Begründung fest.
„Wenn eine Handlung im Strafrecht verortet ist, erzielt das allein schon eine Wirkung. Sie wird als rechtswidrig, unmoralisch und gesellschaftlich nicht akzeptiert wahrgenommen. Für uns ist es daher wichtig, Abbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche zu entkriminalisieren und so die Situation der Schwangeren und der sie betreuenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zu verbessern“, sagte Kammer-Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff zu dem von ihr eingebrachten Antrag.
Der 129. Deutsche Ärztetag hatte zuvor in einer ausführlichen Debatte über eine Reform des Abtreibungsrechts aus ärztlicher Perspektive debattiert. Zahlreiche Anträge forderten, Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafrecht herauszunehmen und gesetzliche Regelungen zu schaffen, die Schwangere wie auch behandelnde Ärztinnen und Ärzte entkriminalisieren.
28.05.2025
Künstliche Intelligenz in ärztlicher Weiter- und Fortbildung sowie der Selbstverwaltung verankern
Hamburger Anträge auf Ärztetag verabschiedet
Ärztinnen und Ärzte sollen künftig in Weiter- und Fortbildung mit der Funktionsweise und Anwendung Künstlicher Intelligenz vertraut gemacht werden. Das fordert die Ärztekammer Hamburg auf dem 129. Deutschen Ärztetag. Die Fortbildungsakademien der Landesärztekammern und die Fachgesellschaften sollen Fortbildungen und Seminare zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin in unterschiedlichen Kompetenzabstufungen anbieten, um Ärztinnen und Ärzten mit den Einsatzszenarien und Funktionsweisen von KI vertraut zu machen. Zudem sollten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung die Möglichkeit bekommen, KI-Basiskompetenzen in ihren jeweiligen Fachgebieten zu erwerben. Diese Forderungen stellen die Hamburger Abgeordneten in ihrem Antrag auf dem Deutschen Ärztetag in Leipzig auf. Der Antrag wurde heute in der Debatte zum Thema „KI in der Medizin“ mit großer Mehrheit von den Abgeordneten des Ärztetags verabschiedet.
Durch die schnelle Weiterentwicklung der KI fehlt Ärztinnen und Ärzten oft noch das nötige Rüstzeug, um deren Wirkmechanismen zu durchdringen und die neue Technologie zum Nutzen ihrer Patientinnen und Patienten einzusetzen. Diese Fähigkeiten sind aber notwendig, um die jeweils eingesetzte KI zu bewerten und ihre Risiken adäquat abzuschätzen, heißt es im Antrag. Ärztinnen und Ärzten sollte es daher in der Fortbildung oder Weiterbildung möglich sein, KI in ihren jeweiligen Fachgebieten kennenzulernen und den Umgang damit zu etablieren. Auch ethische und rechtliche Fragestellungen sowie mögliche Verzerrungen sollten Gegenstand der Auseinandersetzung sein, fordern die Hamburger Abgeordneten.
Künstliche Intelligenz auch in der Selbstverwaltung einsetzen
Auch die ärztliche Selbstverwaltung sollte prüfen, ob und wie sie in ihrer Arbeit auf KI zurückgreifen kann. Das fordern die Hamburger Abgeordneten in einem weiteren Antrag, der ebenfalls vom Ärztetag verabschiedet wurde.
„Wir sollten nicht nur von anderen fordern, mit KI umzugehen. Wir sollten auch prüfen, wie wir mit dem gezielten Einsatz von KI die Prozesse in den Kammern sinnvoll und datenschutzkonform verbessern können“, sagte Kammerpräsident Dr. Pedram Emami zu diesem Antrag. Ziel sollte sein, durch den KI-Einsatz langfristig die Effizienz der Verwaltung zu steigern.
Anwendungsmöglichkeiten bestehen z. B. in der Dokumentation der Gremienarbeit, der Datenanalyse oder der Bearbeitung von Anträgen. Mitarbeitende könnten durch den Einsatz von KI von Routinetätigkeiten entlastet werden und Zeit für komplexere Aufgaben und den Kontakt zu den Mitgliedern gewinnen, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag.
Hamburg, 6. Dezember 2024. Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg setzt sich für eine adäquate medizinische Behandlung im Krankheitsfall auch ohne Versicherungsschutz ein. In einer Anfang der Woche verabschiedeten Resolution fordert das Ärzteparlament den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, eine gute und umfassende medizinische Versorgung für Menschen ohne Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherungsschutz zu sichern. „Nach aktuellen Schätzungen leben mehr als 20.000 Menschen ohne Versicherungsschutz in Hamburg. Mit der verabschiedeten Resolution machen wir klar, dass es auch für sie eine grundlegende medizinische Versorgung geben muss. Insbesondere müssen bestehende Hilfsangebote gesichert und Zugangshürden für notwendige Behandlungen abgebaut werden“, so Kammerpräsident Dr. Pedram Emami.
„Die angemessene Gesundheitsversorgung für alle Menschen, die sich in Deutschland aufhalten, ist eine zivilgesellschaftliche Aufgabe, mit der sich die Politik beschäftigen muss. Ärztinnen und Ärzte übernehmen aufgrund ihres beruflichen Selbstverständnisses oft ehrenamtlich Behandlungen, um den Betroffenen unkompliziert zu helfen. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung. Das heißt aber nicht, dass die Akteurinnen und Akteure in der Politik weiter wegsehen können“, sagte Kammer-Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff.
Die Resolution der Delegiertenversammlung im Wortlaut:
Medizinische Versorgung für alle Menschen sichern
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg fordert den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, den Zugang zu einer guten, umfassenden Gesundheitsversorgung im Krankheitsfall für Menschen ohne Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Versicherungsschutz zu sichern und zu verbessern. Die Einschränkung der Gesundheitsversorgung führt oft zu verschleppter, verspäteter und unzureichender Behandlung. Bisher verlässt sich die Stadt weitgehend auf niedrigschwellige Hilfs- und Unterstützungsangebote und die Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzte, die Menschen ohne Aufenthaltsstatus bzw. Versicherungsschutz ehrenamtlich behandeln.
Die Stadt Hamburg hat früh erkannt, dass die Zugangsmöglichkeiten zu ärztlicher Versorgung für alle Menschen möglich sein muss und hat sich deshalb bereits 2012 die Gesundheitskarte für Geflüchtete umgesetzt. Auch wenn dadurch nicht der gesamte Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden kann, war dies ein wichtiger Schritt, den immer noch nicht alle Bundesländer vollzogen haben.
Zudem gibt es in Hamburg seit zwölf Jahren die Clearingstelle zur Gesundheitsversorgung von Ausländer:innen ohne Krankenversicherung. Sie wurde freiwillig von der Freien und Hansestadt Hamburg eingerichtet und neben der Vermittlung von medizinischer Versorgung klärt sie den Aufenthaltsstatus oder die mögliche Anbindung an die Regelversorgung. Die Ärztekammer hat die Etablierung der Clearingstelle begrüßt und sie in der Ärzteschaft bekannt gemacht. Sie hält diese Stelle weiterhin für eine notwendige und wichtige Einrichtung, um den Zugang ins Gesundheitssystem für Menschen ohne Krankenversicherung oder Aufenthaltsstatus zu gewährleisten. Von 251 Klient:innen 2012 ist die Beratungszahl 2023 auf 801 gestiegen.
Dennoch gibt es Menschen, die nicht angemessen versorgt werden. Dazu gehören auch Menschen ohne Obdach. Es ist das erklärte Ziel der Ärztekammer, auf Lücken im Hilfesystem für vulnerable, sozioökonomisch benachteiligte Personen aufmerksam zu machen. Es gilt, die Hürden abzubauen, die den Zugang zur medizinischen Behandlung verhindern.
Die Ärztekammer sieht vor allem folgende Problemfelder, für die der Senat – auch der kommenden Legislaturperiode – Lösungen umsetzen sollte:
• Die Ärztekammer hält es für unerlässlich, die Zuwendungen zum Notfallfonds der Clearingstelle dauerhaft dem Bedarf entsprechend aufzustocken und rechtlich sicher zu verankern, genügend Personal bereitzustellen und eine angemessene Vergütung für die ärztliche Behandlung vorzusehen.
• Asylbewerber:innen sollten den Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung von Beginn an erhalten. Das reduziert bürokratische Hürden in der Versorgung und führt zu Kostenersparnissen in der Verwaltung.
• Die psychotherapeutische Versorgung kann den bestehenden Bedarf nicht decken. Es gibt Sprachbarrieren und einen Mangel an Therapeut:innen. Dolmetschdienste werden noch in einem unzureichenden Maß genutzt. Es sollten ausreichende finanzielle Mittel dafür bereitgestellt werden.
• Sucht- und abhängigkeitserkrankte Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten schwerer Zugang zu Substitutionsleistungen.
• EU-Bürger:innen in Deutschland sind grundsätzlich für den Krankheitsfall abgesichert. In prekären Lebensverhältnissen, ohne Arbeit, oft ohne Bleibe, haben sie es besonders schwer, den Versicherungsschutz nachzuweisen oder geltend zu machen. Die Ärztekammer schlägt deshalb vor, niedrigschwellige Möglichkeiten auch für sie zu schaffen und so den Zugang zur notwendigen Versorgung zu ermöglichen.
Archiv Pressemeldungen
Grippeschutz ist wichtig – Ärztekammer Hamburg ruft zu Impfung auf (16.10.2025)
Stellungnahme der Ärztekammer zum Thema LSBTIQ+ (11.09.2025)
Krankenhausreform: Versorgung sichern, Weiterbildung stärken, Krisenresilienz ausbauen (10.09.2025)
Hitze ist ein Gesundheitsrisiko – Ärztekammer Hamburg beteiligt sich an Hitzeaktionstag (03.06.2025)
Delegiertenversammlung: MFA-Mangel entgegenwirken (16.09.2024)
Suizid-Präventionstag: Sterbehilfe gesetzlich regeln (10.09.2024)
Hitzeaktionstag: Gesundheitliche Gefahren durch Hitze ernst nehmen (4.6.2024)
Tag der Organspende: Spendenbereitschaft dokumentieren, Angehörige entlasten (31.5.2024)
Weltnichtrauchertag: Gefahren durch Zigaretten-Ersatzprodukte im Blick behalten (30.5.2024)
Weltfrauentag: Rolle von Ärztinnen im Gesundheitswesen würdigen (7.3.2024)
Cannabis-Legalisierung: Zu wenig Jugendschutz und Prävention (23.2.2024)
Neubesetzung und Umbau der Ständigen Impfkommission transparent und geordnet gestalten (16.1.2024)
Hitzeaktionstag: Gesundheitliche Gefahren durch Hitze ernst nehmen
Digitalisierung Gesundheitswesen: Chancen nutzen (15.12.2023)
Welt-Aids-Tag: Bewusstsein für Gefahren durch Infektionskrankheiten hoch halten (30.11.2023)
Verleihung Herbert-Lewin-Preis: Kein Platz für Hass und Antisemitismus (17.11.2023)
Weltkindertag: Kindergesundheit ins Zentrum stellen (20.09.2023)
6. Tag der seelischen Gesundheit – Resilienz und Selbstfürsorge stärken (06.09.2023)
Assistierter Suizid: Prävention sollte im Vordergrund stehen (06.07.2023)
Aktionstag Hitzeschutz Hitze als Gesundheitsrisiko ernst nehmen (12.06.2023)
Tag der Organspende: Entscheidung dokumentieren (01.06.2023)
Reform Medizinstudium – „Ansatz geht in die richtige Richtung“ (11.05.2023)
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Medizinische Versorgung von Kindern: „System wurde über Jahre vernachlässigt“ (23.12.2022)
Hamburger Ärzteparlament: Emami als Kammerpräsident wiedergewählt (12.12.2022)
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Wahlen zur Delegiertenversammlung: Hamburger Ärzteschaft hat gewählt (10.11.2022)
Ambulante Versorgung sicherstellen, Neupatientenregelung beibehalten (09.09.2022)
Welttag der Suizidprävention: Mehr Beratungsangebote schaffen (09.09.2022)
Politischer Sommerabend der Heilberufekammern: „Besitzverhältnisse klar machen“ (17.08.2022)
GKV-Finanzstabilisierungsgesetz: „Aufräumen statt aufstocken“ (18.07.2022)
Krankschreibung per Telefon – Wiedereinführung ist sinnvoll (14.07.2022)
Apotheken-Stärkungsgesetz: Ärztliche Leistungen nicht an Apotheker übertragen (21.06.2022)
Tag der Organspende: „Setzen Sie sich mit dem Thema Organspende auseinander“ (03.06.2022)
Neuregelung der Organspende: Beratungsangebote nutzen (08.03.2022)
Aufruf der Ärztekammer Hamburg: Impfangebote wahrnehmen (14.01.2022)
Ärzte-Parlament ruft zum Impfen auf: Für jede und jeden von uns wichtig (09.12.2021)
Delegiertenversammlung zu Corona-Maßnahmen: Schnell nachsteuern, wenn nötig (07.12.2021)
Kammerpräsident über Impfstoffbelieferung: Entscheidung zurücknehmen (22.11.2021)
Zusammen gegen Corona- Lassen Sie sich Impfen! (13.09.2021)
Ärzteparlament fordert mehr Normalität für Kita-Kinder (PM und Resolution vom 07.09.2021)
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Coronaprämie 2.0: Gut gemeint, schlecht gemacht – Anerkennung für alle Berufsgruppen (20.05.2021)
Keine zu schnellen Maßnahmen bei Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche (14.05.2021)
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Videokonferenz zur ärztlichen Suizidbeihilfe: Sterben auf Rezept? (12.02.2021)
Corona-Impfung: Emami kritisiert Diskussion über Impfpflicht von medizinischem Personal (13.01.2021)
Kammer fordert Konzentration auf vulnerable Gruppen: Pflegeheime zeitnah durchimpfen! (06.01.2021)
COVID-19-Immunitätsbescheinigung: Emami erleichtert über Ablehnung durch Ethikrat (23.09.2020)
Offener Brief: Emami und Wulff bitten um schnelle Hilfe für Flüchtlinge aus Moria (11.09.2020)
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Emami geht Tabakwerbeverbot nicht weit genug (03.07.2020)
Werbung für Immunitätsausweise: Unseriöse Angebote (30.06.2020)
Delegiertenversammlung verabschiedet neue WBO (16.06.2020)
Delegiertenversammlung ernennt Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery zum Ehrenpräsidenten (16.06.2020)
Delegiertenversammlung: Resolution zur Versorgung psychisch kranker Menschen (16.06.2020)
125 Jahre Ärztekammer Hamburg: Kammer im Dialog (09.06.2020)
Tag der Organspende: Dokumentieren Sie Ihren Willen! (04.06.2020)
Emami kommentiert Koalitionsvertrag: Gesundheit muss Schwerpunkt bleiben (03.06.2020)
Weltnichtrauchertag: Emami fordert vollständiges Tabakwerbeverbot (29.05.2020)
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Emami zur Maskenpflicht ab Montag: Nicht in falscher Sicherheit wiegen! (23.04.2020)
Impfwoche: Emami ruft dazu auf, Impfangebot besser zu nutzen (22.04.2020)
Emami: AU-Bescheinigung per Telefon fortsetzen! (20.04.2020)
Kammerpräsident begrüßt Initiative substituierender Ärztinnen und Ärzte (07.04.2020)
Emami: Mundschutz nur in Kombination sinnvoll (31.03.2020)
Corona: Kammer sagt Veranstaltungen ab (17.03.2020)
Emami zum Sterbehilfeurteil des BVG: Gesetzgeber ist gefragt (26.02.2020)
Emami bedauert Entscheidung im Bundestag: Eine Chance vertan (16.01.2020)
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